Tuning

Das Auto ist nach wie vor des Mannes liebstes Spielzeug. Die Faszination, die ein Auto für den Einzelnen mit sich bringt, ist seit jeher ungebrochen. Vor allem das optische und leistungsmäßige Aufwerten des eigenen Kfz hat es vielen, meist jungen, Autofahrern angetan. Für das Tunen des eigenen Autos sind laut einer aktuellen Umfrage über die Hälfte aller Kfz Besitzer im Alter zwischen 18 und 29 bereit, ihr Geld zu investieren. Dies zeigt, dass Tuning weiterhin ein beliebtes Hobby vieler junger deutscher Autofahrer ist. Hierbei ist es prinzipiell egal, welcher Automarke das entsprechende Kfz angehört. Auch wenn es bestimmte, besonders beliebte Automarken im Tuningbereich gibt, so scheitert das Tunen eines Kfz nicht an der Automarke.

Die Tuning Leidenschaft erlebte in den 90er Jahren ihren Höhepunkt, als viele Autobesitzer ihre Fahrzeuge bis an die Grenzen des Machbaren umgestalteten und die kaum mehr wiedererkennbaren Fahrzeuge auf diversen Tuning Treffs ausstellten. Diese Tuning Begeisterung und öffentliches „Zur Schau Stellen“ der Veränderungen am eigenen Auto sind in den letzten Jahren etwas zurückgegangen und zählen inzwischen wieder zur Kategorie der „Geheimtipps“. Die Tuning Szene existiert jedoch auch heutzutage noch. Das Tuning hat sich jedoch inzwischen vorwiegend auf dezente Veränderungen des Automobils konzentriert. So gehören neben kleineren optischen Veränderungen an der Karosserie und Modifikationen des Fahrgastraumes zumeist unauffällige Aufwertungen des Motors oder des Fahrwerks zu den beliebtesten Veränderungen an einem Kfz.

Beachten, damals wie heute, sollte der Tuningfreund jedoch, dass alle Veränderungen am Motor, an der Optik und der Karosserie eines Autos bei der Zulassungsstelle respektive beim TÜV eingetragen werden müssen. Andernfalls kann die Freude am Tuning schnell durch eine hohe Geldstrafe verfliegen. Natürlich darf an einem Kfz nichts verändert werden, was die Verkehrssicherheit des Autos reduzieren würde. Immerhin handelt es sich bei einem Kfz nach wie vor um ein Fortbewegungsmittel, das am öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt und somit weder die eigene noch die Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmer gefährden darf.